Jede fünfte Frau und jeder zehnte Mann über 50 leidet an Osteoporose. In der Schweiz sind es rund 400'000 Frauen und 100'000 Männer, jedoch nur ein kleiner Teil von Ihnen wird diagnostiziert und wirksam behandelt. Weltweit erkranken mehr als 200 Millionen Menschen an Osteoporose. Osteoporose ist keine unausweichliche Begleiterscheinung des Älterwerdens, sondern lässt sich rechtzeitig diagnostizieren und wirksam behandeln.
Was ist Osteoporose?
Wörtlich übersetzt bedeutet Osteoporose „poröser Knochen", in der Umgangssprache wird Osteoporose häufig als „Knochenschwund" bezeichnet. Knochen sind keineswegs starre, leblose Körperteile. Sie unterliegen ständigen Auf- und Abbauvorgängen. Bis etwa zum 35. Lebensjahr dominieren die Aufbauprozesse, in diesem Lebensalter ist eine ausreichende Calcium-Zufuhr äusserst wichtig. Calcium verleiht den Knochen Härte und Stabilität. Sobald der Knochenauf- und der Knochenabbau nicht mehr ausgeglichen sind, verlieren die Knochen mit zunehmendem Alter an Elastizität und Belastbarkeit. Lesen Sie hier weiter.
Ein Calciumpolster und Bewegung sind von Bedeutung
Die eigentliche Bedeutung des Calciums liegt in der Prävention. Wer von Kindheit an ausreichend Calcium (z.B. reichlich in Milch und Milchprodukte, Haferflocken, Broccoli, Nüssen enthalten) zu sich nimmt, mineralisiert seine Knochen optimal. Nach dem 35. Lebensjahr wird kein zusätzliches Calcium mehr eingebaut. Vielmehr zehrt der Körper dann von dem bis dahin gebildeten Polster. Osteoporose wird ausserdem durch eine zu geringe körperliche Aktivität gefördert. Viel Bewegung im Freien, so dass gleich auch Vitamin D gebildet werden kann, ist deshalb ebenso wichtig wie eine ausreichende Calcium Zufuhr. Vitamin D spielt eine entscheidende Rolle in der Calcium Aufnahme im Darm. Der Körper kann Vitamin D in der Haut unter Einfluss von Sonnenlicht selbst bilden oder er nimmt Vitamin D über die Nahrung auf. Vitamin D Lieferanten sind: Lebertran, Seefische, Milch, Butter, Eigelb und Pilze.
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„Calciumräuber"
Zuviel Calcium kann schaden
Ernährungsfachleute sind sich einig, dass der Organismus bei einer einigermassen ausgewogenen Ernährung genügend Calcium erhält. Eine unkontrollierte, überhöhte Calcium-Zufuhr kann mehr Schaden als Nutzen bringen. Sie verschlechtert die Aufnahme von Eisen, Zink und Magnesium und kann eine Unterversorgung mit diesen wichtigen Nährstoffen zur Folge haben. Werden mehr als 1500 Milligramm Calcium pro Tag zugeführt, scheidet der Körper die Überschüsse mit dem Urin aus. Dies kann vor allem bei Menschen mit entsprechender Veranlagung oder eingeschränkter Nierenfunktion die Bildung von Nierensteinen und Nierenverkalkung fördern.
9‘200 Calcium Bilanztests auf www.mineraltest.ch zeigen, dass es in ca. 70% aller Fälle von Calciummangel-Symptomen nicht an der ungenügenden Zufuhr, sondern an einer gestörten Calcium-Aufnahme liegt. Das erklärt auch, warum der Einsatz von konventionellen Calciumpräparaten oft keine Nachhaltige Verbesserung der Beschwerden bringt.
Nachhaltige Lösung zur Förderung der Calcium Aufnahme
Homöopathische Calcium-Präparate ermöglichen dem Organismus das zugeführte Calcium optimal einzubauen. Sie bewirken dadurch oft eine anhaltende Besserung der bekannten, unangenehmen Mangelbeschwerden (siehe übernächster Abschnitt) und sind eine sinnvolle Ergänzung zur täglichen Nahrung alleine oder, wenn wirklich angezeigt, in Kombination mit herkömmlichen Calcium-Präparaten.
Weitere Infos zu Homöopathischen Calcium-Präparaten hier.
Folgen einer Störung des Calcium-Haushalts
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