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Cardiospermum (Herzsame), die Pflanze mit Herz

Cardiospermum halicacabum, die Ballonrebe, ist eine stark wuchernde tropische Schlingpflanze aus der Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae). Der ebenfalls gebräuchliche deutsche Name Herzsame leitet sich von den etwa pfefferkorngrossen Samen ab, die einen deutlichen weissen, herzförmigen Fleck tragen. Dr. Wilmar Schwabe aus Karlsruhe brachte 1956 die Cardiospermum aus dem damaligen Belgisch-Kongo nach Deutschland und berichtete 1971 anlässlich einer Tagung des Homöopathischen Forschungsrates über deren erstaunliche juckreizstillenden Eigenschaften.

Mit der Entwicklung der Allergien zu einer eigentlichen Volkskrankheit, kam Cardiospermum im richtigen Augenblick. Seine juckreizstillende und entzündungshemmende Wirkung wurde in empirischen Untersuchungen sowie in kontrollierten klinischen Studien nachgewiesen. Inzwischen gibt es auch einige mehr oder weniger umfangreiche homöopathische Arzneimittelprüfungen1 mit Cardiospermum halicacabum. Deren Resultate bestätigen das Einsatzgebiet und die bereits vorhandenen Erfahrungen an Patienten.

Cardiospermum wirkt bevorzugt auf Haut, Schleimhaut und Gelenke, vor allem bei allergischen und entzündlichen Hauterkrankungen (Ekzeme, Neurodermitis, Psoriasis, Nesselsucht). Da Hautausschläge oft mit lästigem oder beinahe unerträglichem Juckreiz verbunden sind, kommen nicht selten kortikoidhaltigen Salben zum Einsatz. Aus homöopathischer Sicht keine gute Lösung, da diese das Grundproblem, das hinter dem Hautausschlag steht, nicht beheben, sondern sogar verschärfen (Unterdrückung). Inzwischen werden Cardiospermum-Salben auch von Hautärzten empfohlen und können als gute Alternative zu Cortisonsalben betrachtet werden.

Similasan hat Cardiospermum schon früh ins Herz geschlossen. Bereits das erste Similasan Präparat (Heuschnupfen-Tropfen) enthielt Cardiospermum in homöopathischer Zubereitung.


Die Pflanze hat ohne Zweifel «ein Herz für die Haut». Die auffällige Signatur des herzförmigen Flecks legt zudem nahe, dass Cardiospermum auch etwas für das Herz tun könnte. Tatsächlich: G. Hübner2 verwendet Cardiospermum erfolgreich bei Herzbeschwerden (Linksinsuffizienz, schlimmer bei Südwind) und bei linksseitiger Trigeminusneuralgie.

Bei den Arzneimittelprüfungen generierten ungewöhnlich viele Probanden (60 bis 70%) Symptome auf die Prüfmedikation. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass mit dieser Pflanze besonders vielen Menschen geholfen werden kann.

1 Schwabe 1972, Stübler und Böttcher-Haase 1988
2 Dr. Gerhard Hübner, Allgemeine Homöopathie Zeitung, Band 244, 6, 1999

 
 
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