Ignatia

Ignatiusbohne, Ignazbohne 

Wirkt bevorzugt auf Zentralnervensystem, vegetatives Nervensystem, Magen-Darmkanal, weibliche Genitalien, Bronchien. 

Passt besonders zu dunkelhaarigen Frauen und Kindern und zu nervenschwachen, gewissenhaften, eifersüchtigen, grossen Stimmungsschwankungen unterworfenen Menschen. 

Hauptindikationen: Traurigkeit, Nervenschwäche, Depressionen*, Heimweh, Schlaflosigkeit, Migräne, Krämpfe, Magengeschwüre*, Hämorrhoiden, Periodenbeschwerden, Frigidität. 


Besonders wichtig für die Mittelwahl

Folgen von Kummer (Tod eines Kindes, einer geliebten Person), Schreck, 
Enttäuschung und Beleidigung. 

Symptome: Traurig, stets seufzend, leicht beleidigt / Frisst Kummer in sich hinein, sieht alles schwarz. Häufiges Auffahren / Migräne, als würde ein Nagel in die Schläfe geschlagen / Muskelzucken im Gesicht, Lippen / Klossgefühl (Fremdkörpergefühl, Würgen) im Hals*, Weinkrämpfe / Afterkrampf nach dem Stuhlen. Hämorrhoidenschmerzen durch Gehen / Menstruationsstörung mit schwarzem Blut und Abwärtsdrängen im Unterleib. Ausbleibende Menses bei Kummer / Krampf der Kinder bei Zurechtweisung oder durch Schreck. Extremitätenkrämpfe nach Kummer und Schreck. 

Allgemeines: Die meisten Beschwerden sind auf Kummer und Schreckzurückzuführen. Symptome oft widersprüchlich (z.B. Kopfweh besser durch Bücken, Heisshunger bei Kummer, Magenschmerzen besser durch Essen usw.) / Abneigung gegenObst. 

Modalitäten: Schlimmer durch Trost, Berührung. Trockene, kalte Winde (oft der kleinste Luftzug), Tabak, Kaffee, Süssigkeiten. 
Besser durch Ablenkung, Wärme und feuchtwarmes Wetter.

 

* = Selbstbehandlung nur in Absprache mit der Ärztin, mit dem Arzt und als erste Hilfe.