Sepia

Tintenfisch 

Wirkt bevorzugt auf Zentralnervensystem, Eierstöcke, Beckenorgane der Frau, Beckenvenen, Haut, periphere Nerven, Muskeln und Gelenke, Magen-Darmkanal, Leber. 

Passt besonders zur schlanken, pigmentreichen, (oft unnahbaren) Schönheit. Aktive, sportliche Frauen. 
Infolge hormoneller Störungen reizbare, launische Frauen (im Klimakterium). Eines der wichtigsten Arzneimittel bei Beschwerden der Frau. 

Hauptindikationen: Depressionen* in den Wechseljahren und nach der Schwangerschaft, nervöse Erschöpfung, Migräne, Neuralgie, Wechseljahrbeschwerden, chronische Entzündungen der Eierstöcke* und der Gebärmutter*, Senkungsbeschwerden (Gebärmutter), Harndrang bei Gebärmuttersenkung, Verstopfung, Venenstauungen im Pfortadergebiet und in den Beinvenen, Krampfadern, Hämorrhoiden. Pigmentflecken, Vitiligo. 

 

Besonders wichtig für die Mittelwahl

Folgen von Milchgenuss (Durchfall). 

Symptome: Neigung zu inbrünstigem Beten. Depressive Verstimmung, Traurigkeit und Reizbarkeit, besonders nach Geschlechtsverkehr und während dem Klimakterium. Nervosität, Reizbarkeit und Arbeitswut vor der Menstruation. Frauen sind mal traurig, weinerlich ablehnend (tagsüber, sich selber, Ehemann, Arbeit), mal aufgestellt undauffallend aktiv (abends Drang, körperlich zu arbeiten). Weint beim Reden von der Krankheit. Frauen haben Probleme mit ihrer Weiblichkeit. Fürchten sich vor Einsamkeit, wollen aber trotzdem alleine sein, alleine schlafen / Migräneattacken (oft am Wochenende oder während der Regel) / Herpes hinter den Ohren. Herpes (z.B. Fieberblasen) jeden Frühling. 
Schmetterlingsförmige, braun-gelbe Pigmentation auf beiden Seiten der Nase / Gefühl, der Magen senke sich / Braune Flecken auf dem Bauch / Scharfer, übelriechender Ausfluss* vor der Regel. Ausfluss, Weissfluss, ätzend bei Mädchen. Starke, übelriechende Schweisse im Genitalbereich und in den Achselhöhlen. Regel zu spät / Kreuzen der Beine beim Sitzen, um die Gebärmutter zurückzuhalten (Gefühl von Herabdrängen im Unterleib) / Akne um den Mund zur Zeit der Menstruation. 

Allgemeines: Periodische Wiederkehr von Beschwerden (meist alle 4 Wochen) / Neigung zu kalten Füssen, dabei oft warme Hände und heisser Kopf / Wallungen, wie mit warmem Wasser übergossen /Abneigung gegen Sex / Plötzliche Abneigung gegen die eigene Familie, die Hausarbeit ist ihr zuwider / Mag Speisen nicht sehen und riechen. Abneigung gegen Milch und Fleisch / Verlangen nach Schokolade, sauren Sachen (Essig). 

Modalitäten: Schlimmer durch Trost, Ruhe, Sex, Exzesse, Neumond, bei Vollmond, vor Gewittern, vor Schneefall, durch Feuchtigkeit (Waschküche). Vor der Regel. Warme, stickige Zimmerluft und Räume voller Menschen werden schlecht ertragen. Aufenthalt am Meer. Im Stehen. Besser durch Ablenkung, besonders durch kräftige körperliche Anstrengung (Hausarbeit, Joggen, Schwimmen, Tanzen), Beugen (Glieder), Liegen auf der rechten Seite (Leberschmerz). Kreuzen der Beine. Alles ist besser an der frischen Luft.

 

* = Selbstbehandlung nur in Absprache mit der Ärztin, mit den Arzt und als erste Hilfe.