Hormonelle Umstellungen machen sich etwa ab dem 40. Lebensjahr bei rund 80% der Frauen bemerkbar. Eine schwierige Lebensphase beginnt, oft begleitet von psychischer Verstimmung, Verdriesslichkeit, Hitzewallungen, Müdigkeit, Unlust, Periodenstörungen, Periodenkrämpfen und anderen Beschwerden. Hinzu kommt, dass die Kinder ausziehen, die Haut nicht mehr so straff ist, der Partner sich ebenfalls im «Umbruch» befindet und vieles mehr.

Dennoch, Wechseljahrbeschwerden sind eine natürliche Erscheinung. Sie können mit biologischen Heilmitteln gut reguliert werden. Oft erübrigt sich dadurch der Einsatz von Hormonen.

Es geht nicht darum, Hormone generell aus dem Apothekerkästchen zu verbannen. Doch viele Frauen sind zu Recht kritischer geworden. Sie wollen sich nicht mehr ohne begründete Indikation mit Hormonen behandeln lassen. Das ist auch nicht nötig. Vor allem bei Wechseljahrbeschwerden gibt es wirksame Alternativen. Mehr noch als über Hitzewallungen beklagen sich Frauen nämlich über Stimmungsschwankungen. Und da helfen Hormone nicht.

Die Homöopathie bietet viele Möglichkeiten zur Behandlung von Wechseljahrbeschwerden.

 

Nützliche Hinweise

  • Versuchen Sie, eine positive Einstellung zu den Wechseljahren aufzubauen.
  • Treiben Sie regelmässig Sport und unternehmen Sie so oft und so viel wie möglich etwas, das Ihnen Freude bereitet.
  • Führen Sie regelmässige Gespräche mit Ihrem Partner.
  • Gespräche mit Frauen, die sich ebenfalls in den Wechseljahren befinden oder diese hinter sich haben, können Wechseljahrbeschwerden erträglicher machen.
  • Übernehmen Sie neue Aufgaben, streben Sie neue Ziele an, wie Reisen oder Sprachkurse.

Scheuen Sie sich nicht, bei Problemen mit der Sexualität oder bei schwierigen Eheproblemen psychologische Beratung zu beanspruchen.