Der erste Zahn bricht meist durch, wenn das Kind 5 bis 6 Monate alt ist. Dieser und jeder nachfolgende Zahn bereitet dem Kind mehr oder weniger starke Schmerzen. Je nach Schmerzempfindlichkeit des Kindes kann der Zahnungsprozess das Kind und auch die Eltern, die um den Schlaf gebracht werden, erheblich belasten.

Während des Zahnens sind die Kinder besonders anfällig für gesundheitliche Störungen, wie leichtes Fieber, Schnupfen, Husten, Ohrenschmerzen, Durchfall, und sie sind oft unruhig, schlafen schlecht und sind quengelig.

Starker Speichelfluss und das Bedürfnis, auf alles zu Beissen, gehören ebenfalls zur Zahnungsphase.

 

Nützliche Hinweise

  • Geben Sie dem Kind feste Gegenstände zum Draufbeissen. Bei Schmerzen eignen sich im Kühlschrank (nicht im Tiefkühler!) vorgekühlte Beissringe am besten. Auch Eibisch- und Veilchenwurzeln können zum Draufbeissen gegeben werden.
  • Falls Sie Ihrem Kind harte Brotrinde zum Beissen geben, lassen Sie er nicht unbeaufsichtigt (Erstickungsgefahr).
  • Massieren Sie das Zahnfleisch mit kaltem Quark.

Auch Bernsteinketten sollen das Zahnen erleichtern. Vorsicht, die Kette darf weder zu locker sein, noch zu straff sitzen.