Die Arzneimittelprüfung

Die Arzneimittelprüfung ist die Grundlage der Homöopathie. Sie ermöglicht einen tiefen Einblick in die verborgenen Heilkräfte pflanzlicher, tierischer, mineralischer und synthetischer Stoffe.

Die erste Arzneimittelprüfung war Hahnemanns Selbstversuch mit Chinarinde. In den Anfängen wurden Prüfungen mit konzentrierten, zum Teil noch giftigen Substanzen oder Urtinkturen durchgeführt. Heute werden nur noch ungiftige, meistens potenzierte Zubereitungen verwendet.

Zur Wirkung von Giftstoffen gibt es genügend Literatur, die für die Homöopathieforschung auch von Bedeutung ist, aber nur «grobe» Informationen liefert. Eine gute Arzneimittelprüfung mit potenzierten Stoffen zeigt das Wesen eines Arzneimittels viel feiner und klarer. Dabei stellt sich auch heraus, welcher Typ von Mensch besonders empfänglich ist für die getesteten Substanzen. Endgültig sind die Resultate einer Arzneimittelprüfung immer erst dann, wenn sich die Erkenntnisse in der Praxis an Patienten verifiziert haben.