Wie schnell wirken Homöopathika?

Besonders bei akuten Beschwerden zeigen homöopathische Arzneimittel oft eine schnelle Wirkung. Ein fieberndes, verängstigtes Kind z.B. kann sich fast augenblicklich beruhigen. Ein harter, bellender Husten entkrampft sich bald nach einer Arzneimittelgabe. Ein beklemmendes Gefühl in der Brust oder in der Kehle verschwindet rasch.

Jahrelange Erfahrung in der Therapie mit Homöopathika hat uns gezeigt, dass ein richtig gewähltes Arzneimittel stets im Augenblick der Verabreichung seine Reizwirkung auf den Organismus ausübt. Offensichtlich verstärkt in diesem Moment der Organismus seine Heilbemühungen zur Behebung der Beschwerden, was bei neu entstandenen, akuten Krankheiten meist rasch zu spüren ist.

Bei chronischen Leiden muss man in der Regel geraume Zeit auf den spürbaren Erfolg warten. Der Heilungsprozess wird aber auch in diesem Fall durch ein passendes Arzneimittel meistens sofort aktiviert, auch wenn das Resultat anfänglich oft weder spür- noch sichtbar ist. Typisch dafür sind z.B. Nagelwachstumsstörungen, Haarausfall, Beingeschwüre, gewisse Ekzeme.

 

In der Regel gilt

  • Bei akuten (neu entstandenen) Beschwerden, wie z.B. Grippe, Husten, Schnupfen und Augenreizungen, tritt eine spürbare Besserung innert Minuten bis Stunden ein. Akute Beschwerden bedürfen in der Regel keiner Langzeitbehandlung, da nach Verschwinden der Akutsymptome die Gesundheit wiederhergestellt und kein Rückfall zu erwarten ist.
  • Bei chronischen Beschwerden (stets wiederkehrenden Beschwerden, zum Beispiel Ekzeme, Haarausfall, Allergien, Verstopfung, Nebenhöhlenentzündungen und Schlafstörungen) tritt eine allmähliche Besserung innerhalb mehrerer Tage oder Wochen ein. Chronische Beschwerden bedürfen meist einer Langzeitbehandlung. Der Körper braucht die zur Heilung anregenden Impulse des homöopathischen Arzneimittels von Zeit zu Zeit, um anlagebedingte Beschwerden oder tief greifende Störungen zu beheben.