Damit die Nacht nicht zum Tag wird - rundum versorgt.

In der Schweiz leidet jeder fünfte Erwachsene unter Schlafstörungen. Die Ursachen dafür sind individuell; immer häufiger jedoch sind es Folgen des hektischen Alltags. Täglich wirken unzählige Eindrücke auf Körper und Geist, die in der Nacht verarbeitet werden. Wer tagsüber für Ausgeglichenheit sorgt, kann abends auch besser einschlafen. Richtig kombinierte homöopathische Arzneimittel helfen, dieses Gleichgewicht wieder zu finden.

In der 24-Stunden-Gesellschaft ist der Mensch praktisch rund um die Uhr gefordert. Diese ständige Reizüberflutung kann Folgen, wie nervöse Unruhe, Schlafstörungen oder Depressionen haben, die nicht selten nur schwer zu beseitigen sind. Um die Symptome zu bekämpfen, werden immer häufiger chemische Tranquilizer oder Neuroleptika verschrieben. Das eigentliche Problem wird damit jedoch nicht gelöst. Diese Psychopharmaka können Wachheit, Reaktionsvermögen, Sinneswahrnehmung oder sogar Körperbeherrschung negativ beeinflussen.

 

Oft entscheidet schon der Tag wie die Nacht sein wird.

Es ist wichtig, schon am Tag für eine ruhige und erholsame Nacht zu sorgen. Erlebtes kann derart aufwühlen, dass die Gedanken auch während der Nacht und mehrere Tage darum kreisen. Die weiter unten stehenden Tipps bieten eine einfache Möglichkeit, Schlafstörungen vorzubeugen oder abzuwenden. Beruhigung am Tag schafft eine ideale Basis für einen erholsamen Schlaf.

 

Ein- und Durchschlafstörungen

Wer am Abend entspannt und müde zu Bett geht, ist bereit für eine erholsame Nacht. Tritt der Schlaf jedoch nach über 15 Minuten nicht ein, ist es ratsam nicht liegen zu bleiben, sondern aufzustehen und sich erst wieder bei aufkommender Müdigkeit ins Bett zu legen.

 

Homöopathische Kombinationspräparate ermöglichen einen gesunden, erholsamen Schlaf

Sedativa (Schlaf- und Beruhigungsmittel) werden zur emotionalen und motorischen Beruhigung eingesetzt. Sie betäuben jene Hirnpartien, welche für den Schlafprozess verantwortlich sind. Eine längerfristige Einnahme dieser Mittel kann aufgrund der Entstehung einer Abhängigkeit problematisch sein. Häufig verhindern Gedankenfluss, zu spätes oder zu fettiges Abendessen oder Verspannungen ein rasches Einschlafen. Es kommt auch vor, dass der Schlaf rasch eintritt, dann aber unruhig, oberflächlich oder traumreich verläuft und so nicht zu der gewünschten Erholung und Entspannung führt. Homöopathische Arzneimittel können mehrmals und auch nach Mitternacht nochmals eingenommen werden ohne dass ein Benommenheitsgefühl am nächsten Tag bleibt. Homöopathie ist die ideale Alternative oder Ergänzung zu chemischen Schlafmitteln.

 

Homöopathische Arzneimittel sind auch für Kleinkinder und Kinder geeignet

Auch Kinder können oftmals schlecht einschlafen oder schlafen nicht durch. Manchmal liegt es daran, dass sie sich einsam fühlen. Legt man sie mit einem Geschwisterchen zusammen oder verlegt das Bettchen ins Elternschlafzimmer, funktioniert es dann perfekt. Manchmal haben die Kinder einfach zu warm oder zu kalt oder sie sind unruhig, weil die Mutter angespannt oder verunsichert ist. Solange eine Mutter ihr Kind stillt, kann sie anstelle des Kindes die homöopathischen Globuli oder Tabletten einnehmen und so die Wirkung perfekt auf das Kind übertragen. Manchmal leiden auch Kleinkinder und Kinder unter Schlafstörungen durch Reizüberflutung. Sie haben zu wenig Ruhe und ihr Schlaf-Wach-Rhythmus gerät aus dem Gleichgewicht. Auch der Zahnungsprozess oder Anpassungsschwierigkeiten an die Nahrung und Umweltfaktoren, wie Lärm, Luftverschmutzung, Erdstrahlen, Wasseradern, elektrische Störfelder oder Wohngifte können Gründe sein, warum das Kind nicht schläft. Eltern sollten sich Gedanken machen, warum ihr Kind Schlafprobleme hat und allfällige Ursachen beseitigen. Wenn kein Grund erkennbar ist oder Veränderungen nicht helfen, sind sanft schlafanstossende homöopathische Heilmittel eine ideale und bewährte Hilfe.

 

Tipps für einen besseren Schlaf

  • Treiben Sie regelmässig Sport, aber nicht unmittelbar vor der Nachtruhe.
  • Verzichten Sie tagsüber auf ein Nickerchen nach 15.00 Uhr, es reduziert Ihren nächtlichen Schlafbedarf.
  • Stehen Sie jeden Tag zur selben Zeit auf und gehen Sie zur selben Zeit ins Bett. Führen Sie entspannungsfördernde Rituale durch (hören Sie ruhige Musik, machen Sie Entspannungsübungen oder lesen Sie in einem Buch).
  • Achten Sie auf serotoninreiche Nahrungsmittel wie z.B. Ananas, Tomaten und Artischocken am Abend. Meiden Sie fettige Speisen zu später Stunde.
  • Trinken Sie in den Abendstunden nur noch wenig, verzichten Sie 4 Stunden vor dem Zubettgehen auf koffeinhaltige Getränke und Alkohol.
  • Notieren Sie sich die Dinge, die Sie beschäftigen auf einem Notizblock auf dem Nachttisch – Sie können diese Probleme auch morgen noch lösen.
  • Liegen Sie nicht wach im Bett. Stehen Sie wieder auf, wenn Sie nach einer Viertelstunde noch nicht eingeschlafen sind, und gehen Sie erst wieder zu Bett, wenn Sie Müdigkeit verspüren.
  • Modernen Medien sorgen dafür, dass wir praktisch rund um die Uhr unter Strom stehen. Nehmen Sie Handys etc. nicht ins Schlafzimmer.
  • Benützen Sie Ihr Schlafzimmer nur zum Schlafen und für Ihr Liebesleben.

 

 

[1] Obsan Bulletin 1/2010 Psychiatrische Diagnosen und Psychopharmaka in Arztpraxen der Schweiz