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Krampfadern müssen nicht sein

Eine vererbte Schwäche des Bindegewebes, zu wenig Bewegung der Beinmuskulatur (sitzende, stehende und kniende Berufsgruppen), Übergewicht und Fussfehler (Senk-, Knick-, Spreizfuss) können sich negativ auf die Venen auswirken. Es treten unschöne Krampfadern hervor. Das ist ein ästhetisches Problem, sind auch tiefer liegende Venen betroffen kommen unangenehme Symptome wie Krämpfe, Schmerzen, Schwellungen (Ödemen) und müde, schwere Beine dazu. Homöopathische Arzneimittel und ein venenbewusstes Verhalten können Venenprobleme lindern oder verhindern.

In der Schweiz leiden ca. 1,8 Millionen Menschen unter Krampf-adern. Über die Hälfte davon sind Frauen. Schwangerschaft, Geburt und hormonelle Schwankungen können das venöse System ebenfalls belasten.

Nehmen Sie Beinbeschwerden oder erste Anzeichen von venösen Durchblutungsstörungen ernst und warten Sie nicht, bis sich dicke Krampfadern gebildet haben. Diese können sich nämlich nicht mehr zu gesunden Venen zurückbilden. Eine frühzeitige Prophylaxe durch venenbewusstes Verhalten und Homöopathie kann Ihnen nicht nur kosmetische Probleme ersparen.

Hier finden Sie Tipps für ein venenbewusstes Verhalten.


Konstitutionsbehandlung
Bei vererbter Venenschwäche empfiehlt sich möglichst früh (vor der Pubertät) eine homöopathische Konstitutionsbehandlung bei einer Homöopathin oder bei einem Homöopathen. Mittels einer gründlichen Fallaufnahme soll ein persönliches Heilmittel gefunden werden, welches das Bindegewebe stärkt und somit die Bildung von Krampfadern verhindern kann.

Akute Venenbeschwerden
Bei Symptomen wie Müdigkeit, Schwere und Spannen in den Beinen, Waden- und Beinkrämpfe, Hitzegefühl oder Kälte in den Beinen und venöse Stauungen mit Schwellung (Ödeme) helfen Similasan Globuli bei Venenbeschwerden.

Die Rosskastanie, ein Klassiker bei Venenbeschwerden
Seit Jahrhunderten bekannt, wurde die Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) für alle mögliche Leiden eingesetzt. In der Schulmedizin des 19. Jahrhunderts zum Beispiel bei Gicht, Rheuma, Verdauungsbeschwerden oder Drüsenschwellungen bei Pferden. Zum Durchbruch als Klassiker bei Venenbeschwerden verhalf der Rosskastanie der Homöopath Otto Buchmann. Er unterzog die Heilpflanze im Jahr 1861 einer homöopathischen Arzneimittelprüfung. Versuchskaninchen waren er und seine Frau!Lesen Sie hier weiter.

Wann zur Ärztin, zum Arzt?
• Wenn die Beschwerden sich trotz Selbstbehandlung nicht bessern oder sogar verschlechtern

• Bei einer akuten Venenentzündung (Homöopathie kann begleitend zu den ärztlichen Massnahmen eingesetzt werden).

• Bei offenen Krampfadergeschwüren (bevorzugen Sie eine(n) homöopathisch behandelnde(n) Ärztin, Arzt.

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